Gast bezahlt im Restaurant kontaktlos am Kartenterminal – digitaler Service
Ratgeber · Mehr Gäste & Direktbestellungen

Mehr Gäste fürs Restaurant: Die Hebel, die wirklich Umsatz bringen.

Wenn du online mehr sichtbar sein willst, reicht „irgendwas digital“ nicht. Du brauchst ein paar klare Hebel: Google (Maps), eine saubere Website, einen einfachen Bestellweg – und eine Strategie für Stammkunden. Hier bekommst du das verständlich erklärt.

Schnell-Start: Was du als Erstes prüfen solltest

Wenn du nur 30 Minuten hast: Mach diese 5 Dinge. Die bringen fast immer den größten Effekt.

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1) Google Business Profile: stimmt alles?

Öffnungszeiten, Adresse, Telefonnummer, Kategorie, Menü-Link – wenn das nicht sauber ist, verlierst du Klicks, bevor du überhaupt eine Chance bekommst.

2) Bewertungen: bekommst du regelmäßig neue?

Viele gute Bewertungen sind nicht nur „Image“. Sie entscheiden oft, ob jemand dich anklickt oder den nächsten nimmt.

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3) Website am Handy: 2 Klicks bis zum Ziel?

Wenn Gäste auf dem Handy erst suchen müssen, sind sie weg. Ein Klick zu „Anrufen“, „Route“, „Reservieren“ oder „Bestellen“ ist Pflicht.

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4) Bestellen ohne Umwege

Wenn du Direktbestellungen willst, muss der Weg kurz sein: wenige Schritte, klare Zeiten, klare Abholung/Lieferung.

5) Stammkunden: hast du einen einfachen „Wiederkommen“-Haken?

Stammkunden sind der stabilste Umsatz. Ohne Plan dafür bist du ständig abhängig von Laufkundschaft, Plattformen oder Glück.

Hebel 1: Google Business Profile (Google My Business) & Google Maps

Wenn jemand „Restaurant in meiner Nähe“ oder „Pizza Nürnberg“ sucht, sieht er oft zuerst die Map-Ergebnisse. Das bedeutet: Dein Google-Profil ist für viele Gäste wichtiger als deine Website – zumindest beim ersten Kontakt.

Was Google bei lokalen Treffern grob bewertet

Vereinfacht kannst du dir drei Fragen stellen: Passt du zur Suche? Bist du nah dran? Und wirkst du bekannt/vertrauenswürdig? Genau diese drei Dinge entscheiden oft, ob du in den lokalen Treffern weit oben auftauchst.

  • Relevanz: Passt dein Profil zur Suche (Kategorie, Leistungen, Beschreibung)?
  • Entfernung: Wie nah bist du am Suchenden oder am gesuchten Ort?
  • Bekanntheit: Bewertungen, Erwähnungen und allgemeine Präsenz.

Die 10 häufigsten Profi-Fehler (und wie du sie vermeidest)

  • Öffnungszeiten stimmen nicht (auch Feiertage!)
  • Falsche oder zu breite Kategorie (z. B. „Restaurant“ statt „Italienisches Restaurant“)
  • Kein Menü-Link / falscher Link
  • Zu wenige echte Fotos (Innen, Außen, Gerichte, Team)
  • Bewertungen werden nicht beantwortet
  • Telefonnummer ist falsch oder niemand geht ran
  • Adresse/Pin ist ungenau (z. B. Hinterhof/Innenstadt-Komplex)
  • Beschreibung ist leer oder nur Marketing-Sprüche
  • Keine aktuellen Posts (z. B. Mittagskarte, Aktionen, Events)
  • Unklarer „Call-to-Action“: Was soll der Gast jetzt tun?

Mini-Check gewünscht?
Schick uns deinen Google-Link + deine Website. Wir sagen dir kurz und ehrlich, welche 3 Punkte bei dir den größten Hebel haben.

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Hebel 2: Eigene Website & Direktbestellungen (ohne Umweg)

Wenn du Direktbestellungen willst, brauchst du einen Ort, der dir gehört: deine Website. Plattformen können Reichweite bringen – aber Stammkunden solltest du gezielt auf deinen eigenen Kanal lenken.

Was eine Restaurant-Website wirklich können muss

Nicht „schön“, nicht „modern“, nicht „viel Text“ – sondern: schnell, klar, mobil. Der Gast will jetzt entscheiden, nicht lesen.

  • Menü gut lesbar am Handy (kein nerviges PDF als einzige Lösung)
  • Ein Klick zu: Anrufen, Route, Reservieren oder Bestellen
  • Klare Infos: Öffnungszeiten, Abholung/Lieferung, Zahlungsarten
  • Vertrauen: echte Fotos, echte Bewertungen/Statements, klare Kontaktmöglichkeiten
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Warum „App“ oft nicht die beste Idee ist

Eine App klingt stark, hat aber eine große Hürde: Der Gast muss sie installieren. In der Praxis machen das viele nicht – vor allem bei seltenen Bestellungen.

  • Website startet sofort (kein Download)
  • Website kann über Google gefunden werden
  • Website ist meist günstiger und schneller gepflegt

Wenn du „App-Feeling“ willst, geht das oft auch als Website-Lösung (z. B. wie eine App auf dem Homescreen) – ohne App-Store.

Hier kommen wir ins Spiel

Wir bauen dir eine eigene Bestellwebsite unter deiner Domain – technisch sauber, schnell und suchmaschinenfreundlich. Du bekommst einen klaren Bestellweg, und wir achten darauf, dass es im Alltag funktioniert (Stoßzeiten, Küche, Abholung/Lieferung).

Wenn du das Thema Provisionen interessiert: Schau dir auch unseren Beitrag zur Beispielrechnung an. Zur Kostenfalle-Provision-Seite

Willst du wissen, ob sich Direktbestellungen bei dir lohnen?
Schreib uns kurz dein ungefähres Online-Volumen (pro Woche/Monat). Wir rechnen dir den Effekt transparent vor.

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Hebel 3: Rabattaktionen – ja, aber bitte mit Plan

Rabatte können kurzfristig helfen. Aber wenn du sie „blind“ gibst, frisst du oft deinen Gewinn. Der wichtigste Punkt: Du bezahlst Rabatte nicht aus Gewinn, sondern aus Umsatz.

Einfach erklärt: Warum Rabatte so weh tun können

Stell dir vor, du hast bei einem Gericht nach Wareneinsatz/Verpackung noch 10 € übrig, um Miete, Personal und Strom zu bezahlen. Wenn du 2 € Rabatt gibst, fehlen dir 2 € an dieser Stelle – die Fixkosten bleiben aber gleich.

Deshalb brauchst du bei Rabatten oft deutlich mehr zusätzliche Bestellungen, damit es sich wirklich lohnt.

Rabatte, die oft besser funktionieren

  • Zielgerichtet: nicht „für alle“, sondern z. B. für Stammkunden oder nur in schwachen Zeiten.
  • Bundles: lieber ein Menü/Bundle statt stumpf „10 % auf alles“.
  • Mehrwert statt Preis: z. B. „Gratis Getränk“ bei Abholung (wenn es für dich kalkulierbar ist).
  • Regel: Jede Aktion bekommt vorher ein Ziel (mehr Neukunden, mehr Abholung, mehr Wiederkauf).

Mini-Formel für deinen Kopf

Denk in Deckungsbeitrag (das, was nach variablen Kosten übrig bleibt). Wenn du Rabatt gibst, sinkt genau dieser Topf, aus dem du Fixkosten bezahlst. Darum ist es wichtig, Rabatte zu rechnen – nicht zu hoffen.

Hebel 4: Stammkundschaft aufbauen – der stabilste Umsatz

Stammkunden sind planbarer Umsatz. Und sie sind oft günstiger als ständig neue Kunden über Werbung zu „kaufen“. Das Ziel ist simpel: Der Gast soll wiederkommen, ohne dass du jedes Mal neu überzeugen musst.

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Was Stammkunden wirklich triggert

  • Konstante Qualität (nicht perfekt, aber verlässlich)
  • Einfachheit (Bestellen/Reservieren ohne Stress)
  • Vertrauen (klare Infos, ehrliche Kommunikation, schnelle Lösungen bei Fehlern)
  • Wiedererkennung (der Gast fühlt sich „zu Hause“)
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Einfache Loyalty-Ideen (ohne Riesen-System)

  • Stempelkarte (digital oder analog) – aber nur, wenn du sie konsequent nutzt
  • „Direktkanal“-Vorteil: z. B. kleines Extra bei Bestellung über deine Website
  • QR am Tisch/auf Tüte: Link zur Website + „Wiederbestellen“
  • Aktionsrhythmus: z. B. 1×/Monat eine klare Aktion (nicht wöchentlich Rabatt-Chaos)

Wenn du Stammkunden auf deinen eigenen Kanal lenken willst:
Wir bauen dir dafür die passende Bestellwebsite – mit klaren Wegen, QR-Codes und einer sauberen Struktur.

Bestellwebsite anfragen

Häufige Fragen (die viele bei Google eintippen)

Hier sind typische Fragen rund um „mehr Gäste“, „Google Maps“ und „Direktbestellungen“. Kurz und verständlich beantwortet.

Wie werde ich bei Google Maps besser gefunden?

Pflege dein Google Business Profile komplett: Kategorie, Öffnungszeiten, Menü-Link, Fotos und Antworten auf Bewertungen. Und: Achte darauf, dass Website und Profil zusammenpassen (Adresse/Telefon/Name).

Bringt „Google My Business“ wirklich etwas für Restaurants?

Ja, weil viele lokale Suchen zuerst das Profil zeigen. Der Gast entscheidet oft schon dort. Wenn dein Profil unvollständig ist, verlierst du Klicks, bevor jemand deine Website sieht.

Sollte ich Rabatte geben, um neue Gäste zu holen?

Nur, wenn du vorher rechnest, was es dich kostet. Rabatte sind kein „gratis Marketing“. Besser: zielgerichtet, zeitlich begrenzt und mit klarem Ziel.

Wie bekomme ich mehr Direktbestellungen über meine eigene Website?

Der Bestellweg muss kurz sein (wenige Klicks), und du musst ihn im Laden sichtbar machen (QR, Tütenaufkleber, Hinweis auf Rechnung). Stammkunden sind der Schlüssel – nicht „jeder Neukunde“.

Was ist der größte Hebel, wenn ich nur eine Sache anfassen kann?

Für viele Betriebe ist es: Google Business Profile + Website-Quick-Fix. Wenn du dort sauber bist, bekommst du mehr qualifizierte Klicks – und die können dann auch wirklich konvertieren.